Was macht ein Kaufmann im Einzelhandel? Alle Infos zum Ausbildungsberuf Kaufmann im Einzelhandel

Als Einzelhandelskaufmann musst du flexibel sein, denn es erwarten dich abwechslungsreiche Aufgaben in diversen Branchen des Arbeitsmarkts. Doch welche Aufgaben und Branchen das sind und welche Kompetenzen du mitbringen musst Jobs-regional.de liefert dir alles rund um die Ausbildung und den Beruf des Einzelhandelskaufmanns.

Themenüberblick: Kaufmann im Einzelhandel
Jobs | Voraussetzungen | Gehalt | Bewerbung

Ausbildungsberuf Kaufmann im Einzelhandel
  • school
    Emp. Schulabschluss
    Hauptschulabschluss
  • date_range
    Ausbildungsdauer
    3 Jahre
  • access_time
    Arbeitszeit
    Werktags und samstags; Sonn- und Feiertagsarbeit möglich – je nach Standort

Dein Weg zum Kaufmann im Einzelhandel

Wie sieht die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann aus? Was für Voraussetzungen solltest du für diesen Job mitbringen? Welche Aufgaben haben Kaufleute im Einzelhandel? Wie viel verdienen Sie während und natürlich auch nach der Ausbildung? Fragen über Fragen, die du dir stellst, wenn du Einzelhandelskaufmann werden möchtest und die Antworten findest du hier bei Jobs-regional!

1. Definition: Kaufmann im Einzelhandel

Check

Was macht ein Kaufmann im Einzelhandel?

Bei einer Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel stehen dir zahlreiche Möglichkeiten offen. Neben diversen Branchen bieten auch die verschiedensten Aufgaben ausreichend Abwechslung im Arbeitsalltag. Als Einzelhandelskaufmann ist man nicht nur für die Bestellung, Verräumung und Kontrolle verschiedenster Waren verantwortlich, sondern arbeitet auch tagtäglich als Berater für Kunden. Des Weiteren fallen etliche Administrative Arbeiten, wie das Erstellen von Kassenabrechnungen oder Arbeitsplänen in den Aufgabenbereich eines Einzelhandelskaufmanns.

Synonyme des Kaufmanns im Einzelhandel

Für den Job des Kaufmanns im Einzelhandel gibt es unterschiedliche Jobtitel, die im Grunde genommen den gleichen Beruf beschreiben. Folgende Namen sind auch sehr gebräuchlich für den Kaufmann im Einzelhandel:

  • Einzelhandelskaufmann
  • Kaufmann
  • Kaufmännischer Angestellter
  • Kfm. Angestellter
  • Kaufmännischer Mitarbeiter
  • Kaufmännischer Sachbearbeiter
Auf der Suche nach einem Job als Kaufmann im Einzelhandel in der Region?
Browse jetzt alle offene Stellen
Jobs durchsuchen
Drop_animation

Häufig gestellte Fragen

Was macht man als Kaufmann im Einzelhandel?

Als Kaufmann im Einzelhandel sind die alltäglichen Aufgaben vielfältig. Es kann schon bei der Warenbestellung beginnen, dann über die entsprechende Preiskalkulation und Warenpräsentation bis hin zur Kundenberatung und auf Kassenbedienung sein.

Was für Stärken braucht man als Einzelhandelskaufmann?

Ein Einzelhandelskaufmann sollte man natürlich ein gewisses analytisches und kaufmännisches Denken mitbringen. Abgesehen davon gibt es natürlich noch weitere Stärken, die im Job des Kaufmanns im Einzelhandel hilfreich sind wie Kommunikationsfähigkeit, Sorgfalt und Belastbarkeit.

Wie viel verdient man als Einzelhandelskaufmann in der Ausbildung?

Natürlich steht einem Auszubildenden im Einzelhandel auch eine entsprechende Ausbildungsvergütung zu, die abhängig von unterschiedlichsten Faktoren zwischen 700 EUR und 1.100 EUR brutto im Monat liegt. Genaueres zur Ausbildungsvergütung und dem Gehalt nach der Ausbildung findest du hier.

2. Voraussetzungen für den Beruf des Kaufmanns im Einzelhandel

Welche Voraussetzungen benötigt man als Einzelhandelskaufmann?

Um in eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann zu starten, solltest du mindestens einen Hauptschulabschluss nachweisen können. Gute Noten in Mathe und Deutsch zeugen von deinem analytischen Denkvermögen bzw. deinem Sprachverständnis und deiner Fähigkeit dich klar und höflich auszudrücken. Von Vorteil ist auch, wenn du während der Schulzeit ein wirtschaftliches Fach belegen konntest.

Außerdem solltest du körperlich fit und belastbar sein und problemlos schwere Kisten und Kartons mit Ware heben können. Auch langes Stehen im Lager oder Verkaufsraum und Sitzen an der Kasse oder im Büro sollten dir nichts ausmachen.

2.1 Die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel

Die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel dauert in aller Regel drei Jahre. Im Betrieb und in der Berufsschule erwarten dich zeitlich abgestimmte Lehrpläne. Einige Inhalte dieser Lehrpläne findest du in der untenstehenden Tabelle kurz aufgelistet.

Hast du während oder nach deiner Schulzeit bereits Erfahrungen gesammelt und kannst in der Berufsschule durch gute Noten glänzen, kannst du die Ausbildung auf zwei Jahre verkürzen. Hiermit muss der Betrieb sich einverstanden erklären. Im Anschluss muss ein Antrag an die zuständige Prüfstelle geschickt werden.

Ausbildungsaufbau eines Kaufmanns im Einzelhandel

Ausbildungsjahr

Praktische Ausbildung im Betrieb

Theoretische Ausbildung in der Schule

1. Ausbildungsjahr
  • Warenpräsentation und Werbemaßnahmen
  • Preiskalkulation
  • Verkauf von Waren
  • Verkaufsgespräche Kundenorientiert führen
  • Waren präsentieren
  • Kunden im Servicebereich Kasse betreuen
2. Ausbildungsjahr Entscheidung zwischen:
  • Warenannahme und -lagerung
  • Beratung und Verkauf
  • Kasse
  • Marketing
  • Waren beschaffen
  • Geschäftsprozesse erfassen
  • Besondere Verkaufssituationen bewältigen
1. Teil der Abschlussprüfung nach dem 2. Ausbildungsjahr
3. Ausbildungsjahr Drei der folgenden:
  • Beratung von Kunden
  • Warenbeschaffung
  • Warenbestandssteuerung
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  • Marketingmaßnahmen
  • Onlinehandel
  • Mitarbeiterführung und – Entwicklung
  • Vorbereitung unternehmerischer Selbstständigkeit
  • Geschäftsprozesse erfolgsorientiert steuern
  • Mit Marketingkonzepten Kunden gewinnen
  • Personaleinsatz planen /Mitarbeiter führen
  • Einzelhandelsunternehmen leiten und entwickeln
2. Teil der Abschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr

2.2 Muss Kompetenzen eines Kaufmanns im Einzelhandel

  • Analytisches und kaufmännisches Denken
  • Belastbarkeit
  • Interesse an kaufmännisch-organisatorischen, verwaltend-organisatorischen und sozial-beratenden Tätigkeiten
  • Verkaufsgeschick
  • Kunden- und Serviceorientiert

2.3 Kann Kompetenzen eines Kaufmanns im Einzelhandel

  • Organisationsgeschick
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Freundlichkeit
  • Sorgfalt
  • Leistungsbereitschaft
  • Gehalt

    euro

    In der Ausbildung: 705 EUR - 1100 EUR

    Im Job: 3.633 EUR - 4.875 EUR

  • Typ

  • Work-Life-Balance

    house

    Normal (40 Stunden)

Auf der Suche nach einem Job als Kaufmann im Einzelhandel in der Region?
Browse jetzt alle offene Stellen
Jobs durchsuchen
Drop_animation

3. Aufgaben im Einzelhandel

Welche Aufgaben haben Kaufleute im Einzelhandel?

Die Aufgaben eines Kaufmannes im Einzelhandel, manchmal auch Einzelhandelskaufmann genannt, sind vielfältig. Neben Arbeiten im Verkaufsraum und an der Kasse, kommen Büroarbeiten hinzu. Um dir einen groben Überblick zu verschaffen, findest du unten einige Beispiele.

Zu den wohl wichtigsten Aufgaben im Verkaufsraum gehören für den Einzelhandelskaufmann wohl die Kundengespräche. Hierbei sollte mit Expertise und Warenkunde geglänzt werden, um den Kunden bei der Kaufentscheidung zu unterstützen. Neben den Kundengesprächen gehört auch das kundenorientierte Präsentieren von Waren zu den wichtigsten Aufgaben eines Einzelhandelskaufmanns.

An der Kasse gilt es schnell und effizient zu arbeiten. Hierbei muss nicht nur die Ware schnell und richtig gescannt, sondern auch auf Rabattierung und Diebstahlsicherungen geachtet werden. Beim Entfernen der Diebstahlsicherungen ist besondere Sorgfalt gefragt, da bei unsachgemäßem Entfernen Mängel an der Ware entstehen können. Auch gehört es zu deinen Aufgaben Reklamationen aller Art abwickeln zu können.

Zu deinen Arbeiten im Büro gehört unter anderem die Erstellung von Kassenabrechnungen. Du kontrollierst und wickelst aber auch Rechnungen von Lieferanten etc. ab, bist also mitverantwortlich für den Zahlungsverkehr und die Abrechnung der Mitarbeitergehälter. Zu deinen Aufgaben kann auch die Organisation und Durchführung betrieblicher Aus- und Weiterbildungen zählen.

3.1 Aufgaben in der Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel

Während der Ausbildung wird dir ein erfahrener Kollege an die Seite gestellt, der dich von Anfang an unter seine Fittiche nimmt und dich in den Berufsalltag einweist. Du wirst also sehr zeitig mit in das Tagesgeschäft deiner Filiale eingespannt. In der Berufsschule wirst du vor allem mit Grundwissen versorgt, dass für deinen Beruf unabdingbar ist.

Zu den betrieblichen Aufgaben gehört unter anderem:

Aufgaben während einer Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel

  • Kundenberatung
  • Auffüllen der Regale
  • Bedienung der Kasse
  • Warenpräsentation
  • Preiskalkulationen
  • Warenannahme und -verräumung

3.2 Aufgaben eines Kaufmanns im Einzelhandel

Die Aufgaben eines Kaufmanns im Einzelhandel sind deutlich weitreichender als die eines Azubis. Während du in der Ausbildung erst im Laufe der Zeit an die Büroarbeiten herangeführt wirst, gehören diese im späteren Berufsleben zum täglichen Rhythmus. Natürlich kann man als fertig ausgebildeter Einzelhandelskaufmann nicht den ganzen Tag im Büro sitzen, denn auch er muss sich um die Kunden und Ware kümmern.

Aufgaben - Ausbildungsberuf Kaufmann im Einzelhandel
zoom_in
Aufgaben - Ausbildungsberuf Kaufmann im Einzelhandel

Aufgaben eines Kaufmanns im Einzelhandel zusammengefasst

  • Warenbestellung
  • Prüfen der Lieferungen auf Vollständigkeit und Qualität
  • Kundenberatung
  • Kassenabrechnungen erstellen
  • Abwicklung des Schrift- und Zahlungsverkehrs
  • Löhne, Gehälter und andere Abgaben errechnen

4. Berufsaussichten für Kaufleute im Einzelhandel

Welche Berufsaussichten haben Einzelhandelskaufleute?

Nach abgeschlossener Ausbildung gibt es für einen Kaufmann im Einzelhandel diverse Möglichkeiten die Karriereleiter weiter zu erklimmen. So kannst du zum Beispiel die Stellvertretung oder sogar eine Stelle als Filialleiter annehmen oder regional mehrere Filialen leiten und koordinieren. Im Folgenden findest du eine kurze Übersicht über die verschiedenen Optionen.

  • Filialführungsnachwuchs

    Einige Einzelhandelsketten bieten ein Programm an, an dem du nach deiner Ausbildung teilnehmen kannst. Hier wirst du innerhalb von fünf Jahren zum Filialleiter geschult. Während der Weiterbildung übernimmst du zum Teil auch schon die Vertretung des Filialleiters, wenn dieser Abwesend, krank oder im Urlaub ist.

  • Verkäufer mit Tagesvertretung

    Zu deinen Aufgaben gehört hier die Unterstützung des Abteilungs- oder Filialleiters. Du sorgst für reibungslose Abläufe während des Tagesgeschäfts und übernimmst auch die gesetzmäßige Pauseneinteilung deiner Kollegen. Des Weiteren trägst du Verantwortung dafür, dass die Verkaufsräume sauber und ordentlich sind und die Waren kundenorientiert präsentiert werden.

  • Filialleiter-Stellvertreter

    Als stellvertretender Filialleiter bist du die rechte Hand des Filialleiters und spielst ihm zu. Hierfür brauchst du keine gesonderte Weiterbildung, aber du solltest bereits einige Jahre in deinem Beruf gearbeitet haben, um diese Chance ergreifen zu können. Du trägst die Verantwortung für den Warenaufbau, die Warenpflege und -präsentation. In Abwesenheit des Filialleiters koordinierst du das Verkaufspersonal und schreibst Einsatzpläne für deine Kollegen.

  • Filialleiter

    Als Filialleiter trägst du Verantwortung für alle Mitarbeiter im Betrieb. Zu deinen Hauptaufgaben gehört die Überwachung des Warensortiments und die Bestellung neuer Ware. Hierbei ist es nicht nur wichtig die Umsätze zu prüfen, sondern auch saisonale Schwankungen und Unterschiede zu beachten. So musst du zum Beispiel beachten Weihnachtsartikel nicht schon an Ostern zu bestellen oder andersrum. Abhängig von diesen Schwankungen ist auch die Personalplanung, die in deinen Aufgabenbereich fällt.

  • Regionalverkaufsleiter

    Als Regionalverkaufsleiter bist du verantwortlich für mehrere Filialen in der Umgebung und dir sind mindestens 50 Mitarbeiter unterstellt. Deine Aufgaben sind die Koordination und Organisation dieser Filialen. Hierzu gehört auch die Planung saisonaler Produkte, also welche Waren wann in welchen Märkten angeboten werden. Es gilt auch darauf zu achten, welche Unterschiede es in den Produktsortimenten deiner Filialen gibt und diese unter Umständen anzugleichen.

5. Branchen im Einzelhandel

Check

In welchen Branchen arbeiten Kaufleute im Einzelhandel?

Einzelhandelskaufleute haben eine große Auswahl an Branchen, in denen sie eine Ausbildung machen oder ihren Beruf ergreifen können. Grundlegend sind die Arbeiten in den verschiedenen Zweigen natürlich sehr ähnlich, doch es gibt auch Unterschiede. Für eine grobe Übersicht findet ihr hier einige Branchen aufgelistet:

  • Einzelhandel für Nahrung- und Genussmittel

    Unter diese Kategorie fallen Geschäfte, die sich rein auf Lebensmittel spezialisiert haben. Darunter fallen unter anderem Supermärkte, Metzgereien oder Bäckereien. Hierbei ist es oft wichtig sich bei Kundenfragen mit etwaigen Allergenen oder Zusatzstoffen der jeweiligen Produkte auszukennen.

  • Einzelhandel für Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik

    Händler dieser Branche vertreiben elektronische Artikel wie Mobiltelefone, Computer/Laptops und Fernseher, aber auch andere Elektronik. In diesem Zweig sind große, aber auch kleine Elektrofachhandel anzusiedeln.

  • Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerk- und Einrichtungsbedarf

    In diesem sehr breit gefächerten Bereich sind vor allem Fachmärkte wie Baumärkte oder Möbelhäuser zu finden. Im Vergleich zu den meisten anderen Branchen gibt es hier aber auch große Märkte, die mehrere Warengruppen abdecken.

  • Einzelhandel für Bekleidung

    Wie der Name bereits erwarten lässt werden in dieser Branche Bekleidungsartikel vertrieben. Obwohl es für Schuhe/Taschen (Schuh- und Lederwaren) und Accessoires (Uhren und Schmuck) nochmal eigene Branchen gibt, sind diese Artikel in großen Modehäusern oft auch käuflich zu erwerben.

Man sieht, obwohl es viele verschiedene Zweige des Einzelhandels gibt, sind die Grenzen zwischen den einzelnen Bereichen nicht immer klar abgesteckt. Während es für die meisten Branchen spezialisierte Geschäfte, z.B. Metzgereien oder Bäcker, gibt, gibt es auch Mischformen, wie zum Beispiel Modehäuser, die neben Bekleidung auch Schuh und Lederwaren oder Schmuck verkaufen. In einigen Branchen werden dein spezifisches Produktwissen und deine Beratungskünste wohl mehr gefordert werden als in anderen, so musst du zum Beispiel bei Elektronikartikeln besonders auf die Wünsche und Anforderungen deiner Kunden eingehen und ihnen alle technischen Details verständlich erklären können.

6. Gehalt für Kaufleute im Einzelhandel

Das Gehalt, das man als Kaufmann im Einzelhandel erwarten kann, ist je nach Branche und Bundesland unterschiedlich. Während man sich noch in der Ausbildung befindet, ist die Vergütung natürlich deutlich geringer als im späteren Berufsalltag. Wir werden euch hier eine kurze, grobe Übersicht verschaffen. Wenn ihr genaueres wissen wollt, dann schaut doch in unseren Artikel zum Gehalt von Kaufleuten im Einzelhandel vorbei.

6.1 Gehalt während der Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel

Da ihr mit Beginn der Ausbildung direkt ins Arbeitsgeschehen mit eingebunden werdet, steht euch ab dem ersten Tag eine Vergütung zu. Das Gehalt während der Ausbildung variiert je nach Branche und Bundesland. In der untenstehenden Tabelle haben wir euch die Gehaltsspannen bundesländerübergreifend zusammengefasst. Genauere Informationen zu den Vergütungen in den einzelnen Bundesländern findest du wie oben beschrieben in unserem Artikel zum Gehalt von Kaufleuten im Einzelhandel.

Gehaltsspanne von Auszubildenden abhängig des Ausbildungsjahres

Ausbildungsjahr Durchschnittliches Monatsgehalt (brutto) Durchschnittliches Jahresgehalt (brutto)
1. Ausbildungsjahr 705 EUR – 850 EUR 8.460 EUR – 10.200 EUR
2. Ausbildungsjahr 760 EUR – 955 EUR 9.120 EUR – 11.460 EUR
3. Ausbildungsjahr 885 EUR – 1100 EUR 10.260 EUR – 13.200 EUR

Im Zusammenhang mit dem Begriff „Gehalt“ fällt bei Auszubildenden oftmals der Ausdruck Vergütung. Dem liegt zugrunde, dass Auszubildende offiziell keinen Gehalt, sondern eine Ausbildungsvergütung erhalten.

6.2 Gehalt eines Kaufmanns im Einzelhandel

Das Gehalt von Einzelhandelskaufleuten ist nicht – wie in vielen anderen Branchen – für alle in Tarifverträgen geregelt. Diejenigen Unternehmen, die nicht zu einer Gewerkschaft gehören, sind nicht an diese Tarifverträge gebunden. Natürlich steht auch dem Verkäufer der gesetzlich geregelte Mindestlohn zu. Sonderzahlungen, wie Weihnachts- und Urlaubsgeld sind den Arbeitgebern aber freigestellt und vertraglich mit dem Arbeitnehmer geregelt.

Im Folgenden findet ihr eine kurze Übersicht zu den verschiedenen durchschnittlichen Gehaltsstufen. Bezug wird hierbei auf drei Personengruppen genommen: den Verkäufer, den Einzelhandelskaufmann und den Filialleiter.

Monatliches Gehalt von Kaufleute im Einzelhandel

Bruttogehalt (Monat) Bruttogehalt (Jahr)
Unterste Entgeltgruppe Höchste Entgeltgruppe Unterste Entgeltgruppe Höchste Entgeltgruppe
Verkäufer 2.391 EUR 2.986 EUR 28.692 EUR 35.852 EUR
Einzelhandelskaufmann 3.633 EUR 4.875 EUR 43.596 EUR 58.500 EUR
Filialleiter 4.014 EUR 5.402 EUR 48.168 EUR 64.824 EUR

7. Besonderheiten im Job eines Kaufmanns im Einzelhandel

Die Arbeit als Einzelhandelskaufmann ist sehr vielseitig da es viele verschiedene Branchen gibt. In einigen Branchen bzw. Geschäften - vor allem bei größeren Unternehmen oder Ketten – kann es einen Uniform-Standard geben. Das heißt, es gibt Arbeits- und/oder Sicherheitskleidung, die während der Arbeitszeit, oder bei der Verrichtung bestimmter Aufgaben getragen werden muss. In anderen Zweigen, z.B. der Bekleidungsbranche, sind modische und stilsichere Outfits gefragt, die sich aber jeder individuell zusammenstellen kann.

In anderen Branchen – diejenigen die mit Lebensmitteln handeln - ist es notwendig eine Bescheinigung vom Gesundheitsamt, auch Gesundheitszeugnis oder Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz genannt vorzulegen.

Auf der Suche nach einem Job als Kaufmann im Einzelhandel in der Region?
Browse jetzt alle offene Stellen
Jobs durchsuchen
Drop_animation

8. Fazit

Ein Kaufmann im Einzelhandel wird täglich vor neue Herausforderungen gestellt. Hierbei muss er stets freundlich bleiben, Organisationsgeschick unter Beweis stellen und immer die Zufriedenheit der Kunden im Blick haben. Einige Aufgaben haben wir dir unten nochmal kurz zusammengefasst.

  • Überwachung der Warenbestände und Bestellung neuer Ware
  • Vollständigkeits- und Qualitätskontrolle bei Warenanlieferung
  • Erstellung von Kassen- und Gehaltsabrechnungen
  • Beratung der Kunden bei Kaufentscheidungen
Quellen:

Beliebteste Artikel

Interessante Artikel die Dich interessieren können


arrow_drop_down
Inhaltsverzeichnis