Was macht ein Bankkaufmann? Alle Infos zum Ausbildungsberuf Bankkaufmann

Ob die Beratung bei der Kontowahl, bei Kreditfragen oder über Reisezahlungsmitteln, der Bankkaufmann weiß genau was seine Kunden brauchen. Welche Skills ein Bankkaufmann haben sollte, welche Aufgaben noch zu seinem Arbeitsalltag gehören und wie er sich weiterentwickeln kann – Jobs-regional.de liefert dir alles rund um die Ausbildung und den Beruf des Bankkaufmannes.

Themenüberblick: Bankkaufmann
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Ausbildungsberuf Bankkaufmann
  • school
    Emp. Schulabschluss
    Realschulabschluss
  • date_range
    Ausbildungsdauer
    3 Jahre
  • access_time
    Arbeitszeit
    Werktags

Dein Weg als Bankkaufmann

Wie sieht die Ausbildung zum Bankkaufmann aus? Was für Voraussetzungen solltest du für den Job des Bankkaufmannes mitbringen? Welche Aufgaben haben Bankkaufleute? Wie viel verdienen Bankkaufmänner und -frauen während und natürlich auch nach der Ausbildung? Fragen über Fragen, die du dir stellst, wenn du Bankkaufmann werden möchtest und die Antworten findest du hier bei Jobs-regional!

1. Definition: Bankkaufmann?

Was macht ein Bankkaufmann?

Um Bankkaufmann zu werden, muss man eine dreijährige Ausbildung durchlaufen. Bankkaufleute beraten ihre Kunden bei der Eröffnung eines Kontos und führen dieses im Anschluss für ihre Kunden. Sie informieren Kunden über die Anlage in Wertpapiere und die Chancen und Risiken, die damit einhergehen. Es ist für einen Bankkaufmann also notwendig Kundenorientierung an oberste Stelle zu setzen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich nach der Ausbildung weiterzuentwickeln. Man kann sich z.B. Umschulen lassen und in anderen Branchen arbeiten. Oder man besucht Weiterbildungsangebote, die in Teil- oder Vollzeit abgeleistet werden können. Über all das und was es sonst noch über einen Bankkaufmann zu wissen gibt, könnt ihr mehr in diesem Artikel erfahren.

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Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert die Ausbildung zum Bankkaufmann?

Die Ausbildung zum Bankkaufmann dauert in der Regel 3 Jahre.

Was macht man in der Ausbildung als Bankkaufmann?

Während der Ausbildung zum Bankkaufmann erlernt man den Umgang und die entsprechende Beratung der Bankkunden. Dabei müssen natürlich auch immer die wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekte begutachtet und erlernt werden.

Was macht man als Bänker?

Als Bänker bzw. Bankkaufmann liegt der Fokus der Arbeit auf der Kundenberatung. Die Aufgaben reichen von der klassischen Kundenbetreuung, über die Beratung zu Geldanlagen, bis hin zur Bearbeitung von Privat- bzw. Firmenkrediten. Welche Aufgaben noch auf einen Bankkaufmann zukommen findest du unten.

Wie viel verdient man als Bankkaufmann in der Ausbildung?

Die Ausbildungsvergütung von Bankkaufleuten liegt in den drei Jahren der Ausbildung zwischen 1.000 EUR und 1.200 EUR brutto. Da Banken teilweise an einen Tarifvertrag gebunden sind, kann die Vergütung untereinander variieren.

2. Voraussetzungen für den Bankkaufmann

Welche Voraussetzungen benötigt man als Bankkaufmann?

Für die Ausbildung als Bankkaufmann solltest du mindestens einen Realschulabschluss, mit guten Noten in Deutsch, Mathe und Englisch haben. Mit diesen Noten kannst du zeigen, dass du dich sowohl mündlich als auch schriftlich gut Ausdrücken kannst, Vorkenntnisse in Zins- und Prozentrechnung hast und fähig bist auch auf internationaler Ebene mit Kunden zu kommunizieren.

Du solltest eine selbstständige Arbeitsweise an den Tag legen und Kunden- und Serviceorientiert sein. Als wohl wichtigster Soft Skill gilt aber wohl deine Verschwiegenheit. Während und nach der Ausbildung darfst du niemals mit außenstehenden über Details deiner Arbeit reden. Das gilt sowohl für Geschäftsabläufe als auch für Details über Kunden, zu denen du Kontakt hast.

2.1 Die Ausbildung zum Bankkaufmann

Die Ausbildung dauert normalerweise drei Jahre, kann bei guten Leistungen aber auf zwei Jahre verkürzt werden. Während du ausgebildet wirst, gibt es einen Rahmenplan für Lehrinhalte, an den sich sowohl Betrieb als auch Schule halten. Um dir einen groben Überblick zu verschaffen haben wir dir unten einige dieser Ausbildungsinhalte aufgelistet.

Ausbildungsaufbau eines Bankkaufmannes

Ausbildungsjahr Praktische Ausbildung im Betrieb Theoretische Ausbildung in der Schule
1. & 2. Ausbildungsjahr
  • Kontoführung und Zahlungsverkehr
  • Geld- und Vermögensanlagen
  • Rechnungswesen und Steuerung
  • Kreditgeschäft
  • Konten führen
  • Unternehmensleistungen erfassen und dokumentieren
  • Geld- und Vermögensanlagen anbieten
  • Finanzinstrumente anbieten
  • Privatkredite bearbeiten
Zwischenprüfung in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres
3. Ausbildungsjahr
  • Vertiefung der Kenntnisse aus dem 1. und 2. Ausbildungsjahr
  • Unternehmensleistungen auswerten
  • Auslandsgeschäfte abwickeln
  • Baufinanzierung und Firmenkredite bearbeiten
Abschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr
Kurzprofil Bankkaufmann
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Kurzprofil Bankkaufmann

2.2 Muss Kompetenzen eines Bankkaufmannes

  • Kunden- und Serviceorientierung
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kaufmännisches Denken
  • Analytisches und rechnerisches Denken
  • Verschwiegenheit

2.3 Kann Kompetenzen eines Bankkaufmannes

  • Sorgfalt
  • Konzentration
  • Verhandlungsgeschick
  • Leistungs- und Einsatzbereitschaft
  • Gehalt

    euro

    In der Ausbildung: 1.036 EUR - 1.160 EUR

    Im Job: 3.797 EUR - 4.785 EUR

  • Typ

  • Work-Life-Balance

    house

    Werktags, 40-Stunden

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3. Aufgaben als Bankkaufmann

Welche Aufgaben haben Bankkaufleute?

Egal ob in großen Bankfilialen oder kleinen Außenstellen, die oberste Aufgabe für Bankkaufleute stellt die Beratung von Kunden dar.

Sie beraten und betreuen Kunden in Anliegen zur Kontoführung und Zahlung. Hierzu gehört unter anderem, dass sie Kunden über die verschiedenen Kontoarten und deren Nutzungsmöglichkeiten informieren. Sie bieten Kunden Geld- und Vermögensanlagen an und wickeln Wertpapiergeschäfte ab. Zu ihren Aufgaben gehört weiterhin, dass sie Privat- und Firmenkredite bzw. Baufinanzierungen bearbeiten.

Unter gegebenen Umständen müssen Bankkaufleute auch Planungs-, Organisations- und Kontrollaufgaben aus den Bereichen Rechnungswesen, Datenverarbeitung oder Personalwesen übernehmen.

Im Folgenden werden wir auf diese Aufgaben noch ein bisschen genauer eingehen.

3.1 Aufgaben in der Ausbildung zum Bankkaufmann

Zunächst lernen Auszubildende die Grundlagen über Kontoführung, Zahlungsverkehr, Geld- und Vermögensanlagen und das Rechnungswesen. Auf der Basis dieses Wissens gehört es zu ihren Hauptaufgaben Kundengespräche zu führen. Sie müssen diese planen, führen und nachbereiten und während der Gespräche eine beratende Funktion einnehmen und die Kundenzufriedenheit an allererste Stelle setzen.

Aus dieser Aufgabe geht auch hervor, dass sie Kunden über Anlagen in, z.B. Wertpapieren beraten sollen und sie über Chancen und Risiken dieser informieren müssen.

Außerdem lernen sie zeitnah internationale Zahlungen zu bearbeiten und Kunden über Möglichkeiten zu informieren, welche Zahlungsmittel im Ausland für sie geeignet sind.

Zu ihren Aufgaben gehört außerdem, dass sie bei Kreditwunsch eines Kunden die rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen einer Kreditaufnahme prüfen und unter Rücksichtnahme etwaiger Risiken Entscheidungen zur Kreditvergabe treffen.

Aufgaben während der Ausbildung zum Bankkaufmann:

  • Kundengespräche planen, durchführen und nachbereiten
  • Kunden über Anlagemöglichkeiten in Wertpapieren informieren
  • Geschäftsvorgänge im internationalen Zahlungsverkehr bearbeiten
  • Kunden über Reisezahlungsmittel informieren
  • Rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen für Kreditaufnahme prüfen

3.2 Aufgaben von Bankkaufleuten

Für ausgebildete Bankkaufleute gehören Beratungsgespräche zum Berufsalltag. In diesen geht es hauptsächlich darum, dass sie Kunden über die verschiedenen Kontoarten und deren Nutzungsmöglichkeiten informieren, sie über Electronics- und Online-Banking aufklären und Kundenaufträge im Rahmen der In- und Auslandszahlung bearbeiten.

Auch Verkaufsgespräche gehören zu den wichtigsten Aufgaben eines Bankkaufmannes. Im Zuge dieser, müssen sie Kunden z.B. Anlagemöglichkeiten in Wertpapieren – also Aktien – anbieten, sie aber auch über die möglichen Risiken informieren.

Eine weitere Art des Kundengesprächs behandelt Kredite. Kunden müssen hinsichtlich möglicher Kreditarten, deren Laufzeit und Zinsen aufgeklärt, beraten und betreut werden. Bankkaufleute müssen ihre Kunden, wenn nötig auch über Umschuldungen und Konsolidierungen – also der Umwandlung kurzfristiger in längerfristige Kredite – informieren und beraten. Hierfür muss auch die Kreditwürdigkeit der Kunden anhand von, z.B. Einkommens- und Vermögensverhältnissen analysieren und bewerten.

Als Bankkaufmann muss man sich aber nicht nur auf dem deutschen, sondern auch auf dem ausländischen Markt auskennen. Sie müssen dazu in der Lage sein, Kunden über Reisezahlungsmittel und bargeldlose Zahlung im Ausland zu beraten

Aufgaben - Ausbildungsberuf Bankkaufmann
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Aufgaben - Ausbildungsberuf Bankkaufmann

Aufgaben eines Bankkaufmannes zusammengefasst

  • Kunden in Fragen der Kontoführung und des Zahlungsverkehrs beraten und betreuen
  • Geld- und Vermögensanlagen anbieten und Wertpapiergeschäfte abwickeln
  • Privat- und Firmenkredite bzw. Baufinanzierungen bearbeiten
  • Auslandsgeschäfte abwickeln

4. Berufsaussichten für Bankkaufleute

Wie sehen die Berufsaussichten von Bankkaufleuten aus?

Nach der dreijährigen Ausbildung ist man offiziell Bankkaufmann. Von diesem Punkt aus geht es nur noch aufwärts auf der Karriereleiter. Wir wollen dir hier kurz zwei Möglichkeiten vorstellen wie du dich weiterbilden kannst. Mit einer Weiterbildung kommen mehr Aufgaben und mehr Verantwortung auf dich zu, deshalb sollte eine Weiterbildung gut überlegt sein. Hast du einmal eine höhere Position eingenommen wird es schwer diese Aufgaben wieder abzugeben.

  • Fachwirt - Bank:

    Eine Weiterbildung zum Bankfachwirt kann in Teilzeitunterricht oder durch Fernunterricht absolviert werden. In der Weiterbildung lernst du wie du Privat- und Gewerbekunden akquirierst, deren Liquidität und Kreditwürdigkeit beurteilst und sie über Finanzierung, Kapitalanlagen, Zahlungsverkehr und Versicherungen informieren.

    Außerdem lernst du wie du Instrumente zur Steuerung von Kreditinstituten entwickelst und pflegst, wie du organisatorische Mängel untersuchst und Verbesserungsvorschläge entwickelst.

  • Betriebswirt - Finanzen und Investment:

    Bei dieser Weiterbildung lernst du und in Teil- oder Vollzeitunterricht, wie du Kapitalmarkt- und Branchenanalysen durchführst, Trends erkennst und Wirtschaftlichkeits- und Investitionsrechnungen erstellst.

    Neben den, für Beschäftigte in einer Bank üblichen Gesprächen mit Privat- und Firmenkunden, kommen nun neue Aufgaben auf dich zu. Dazu gehören zum Beispiel, dass du den Personalbedarf ermitteln und planen, aber auch Personalabrechnungen erstellen musst. Generell übernimmst du mehr Verantwortung für deine Kollegen und musst diese führen, anleiten, beurteilen und gegebenenfalls schulen.

Zusammenfassung - Berufsbild Bankkaufmann:

5. Branchen für Bankkaufleute

In welchen Branchen arbeiten Bankkaufleute?

Wenn man die Berufsbezeichnung Bankkaufmann hört, denkt man als aller erstes an all die Leute, die in Banken arbeiten. Diese Annahme ist nicht falsch, denn Banken und Kreditinstitute sind die wohl größte und bekannteste Branche in der man als Bankkaufmann arbeiten kann. Das heißt aber nicht, dass man mit seiner Ausbildung an diesen Zweig gebunden ist. Unten stellen wir euch kurz einige Branchen vor, die für Bankkaufleute attraktiv sein können.

  • Börse:

    An der Börse arbeiten die sogenannten Aktienhändler, auch Broker genannt. Die Ausbildung zum Bankkaufmann bildet hierbei eine gute Grundlage, um einen Zugang zur Börse zu finden. Um aber tatsächlich eine Anstellung an der Börse zu finden, muss eine Händlerprüfung bei der Deutschen Börse AG abgelegt und natürlich auch bestanden werden.

  • Versicherungen:

    Als Bankkaufmann kann man sich auch im Bereich der Versicherungen wiederfinden. Die Berufsinhalte sind sehr ähnlich. Zu den Aufgaben in dieser Branche gehört es private und gewerbliche Kunden in Versicherungsfragen zu beraten, Versicherungsangebote für die zu erstellen und Verträge für sie auszuarbeiten.

    Um als Bankkaufmann auf dem Versicherungsmarkt Fuß fassen zu können, muss man eine Umschulung machen, um die Versicherungsbranche zu verstehen.

  • Immobilien und Gebäudewirtschaft:

    Viele Banken haben ihren eigenen Zweig im Bereich Immobilien. Daher ist es nicht untypisch das auch Bankkaufleute hier arbeiten. Um als Bankkaufmann in der Immobilienbranche arbeiten zu können muss man sich allerdings umschulen lassen. Zu den Haupttätigkeiten in der Immobilienbranche zählt der Erwerb, Verkauf, die Vermittlung, Vermietung und die Verwaltung von Gebäuden und Grundstücken.

6. Gehalt im bankkaufmännischen Bereich

Das Gehalt für Bankkaufleute ist unterteilt in das Ausbildungsgehalt und das Gehalt nach der Ausbildung. Während die Vergütung während der Ausbildung noch relativ gering ist, sind die Gehaltsaussichten im Berufsleben, vor allem mit steigender Berufserfahrung und zusätzlichen Qualifikationen nicht schlecht. Im Folgenden gehen wir kurz auf die Gehälter während der Ausbildung und danach ein und zeigen in kurzen Gehaltstabellen wie die Gehaltsaussichten im Berufsleben aussehen.

6.1 Gehalt während der Ausbildung zum Bankkaufmann

Da du auch während der Ausbildung schon im Berufsalltag teilnimmst, wirst du für deine Arbeit mit Geld vergütet. Das Ausbildungsgehalt kann sich je nach Arbeitgeber etwas unterschieden, ist aber generell in Tarifverträgen geregelt.

In der folgenden Tabelle findest du eine Übersicht über die durchschnittliche Vergütung während der drei Ausbildungsjahre. Banken sind durch den Tarifvertrag gebunden eine gewisse Vergütung mindestens zu Zahlen. Was ihr in der Tabelle unten steht, ist nicht zwangsläufig der Minimal-Betrag, der gezahlt werden muss. Genaueres hierzu findet ihr in unserem Artikel zum Gehalt eines Bankkaufmannes.

Gehaltsspanne für angehende Bankkaufleute abhängig des Ausbildungsjahres
Ausbildungsjahr Durchschnittliches brutto Monatsgehalt Durchschnittliche brutto Jahresgehalt
1. Ausbildungsjahr 1.036 EUR 12.432 EUR
2. Ausbildungsjahr 1.098 EUR 13.176 EUR
3. Ausbildungsjahr 1.160 EUR 13.920 EUR

Um ein weitverbreitetes Missverständnis zu klären: Auszubildende bekommen offiziell kein Gehalt – rechtlich gesehen handelt es sich um eine Ausbildungsvergütung. Scheinbar nur eine kleine Formalität, aber diese Regelung verhindert zum Beispiel, dass das Mindestlohngesetz greift. Das wird sich allerdings ab 2020 ändern, denn ab diesem Jahr gilt das neue Mindestlohngesetz für Azubis – genauere Infos kannst Du in unserem Artikel über Mindestlohn in der Ausbildung finden

6.2 Gehalt eines Bankkaufmannes

Als voll ausgebildeter Bankkaufmann bekommt man mehr Gehalt für seine Arbeit als während der Ausbildung. Wie viel Gehalt man mindestens bekommt, ist allgemein in Tarifverträgen geregelt und dadurch unabhängig vom Bundesland in dem man Arbeitet. Was allerdings einen Einfluss hat, ist die Arbeitserfahrung, also wie lange man schon in seinem Beruf arbeitet. Auch hier ist in Entgelttabellen geregelt nach wie vielen Jahren man wie viel Gehalt bekommt.

Im Tarifvertrag ist auch festgehalten wie hoch die wöchentliche Regelarbeitszeit ist und wie viele Urlaubstage einem Bankkaufmann im Jahr zustehen. Außerdem regeln die Tarifverträge wie viel Urlaubsgeld man bekommt und ob bzw. wie hoch das Weihnachtsgeld ausfällt.

In der anschließenden Tabelle sind die aktuellen Gehälter festgehalten. Gezeigt werden euch die Gehälter des Bankkaufmannes, des Fachwirt und des Betriebswirts.

Jahres- und Monatsgehalt von Bankkaufleuten
  Bruttogehalt (Monat) Bruttogehalt (Jahr)
  Unterste Entgeltgruppe Höchste Entgeltgruppe Unterste Entgeltgruppe Höchste Entgeltgruppe
Bankkaufmann 2.553 EUR 3.194 EUR 30.636 EUR 38.328 EUR
Fachwirt - Bank 4.411 EUR 5.457 EUR 52.932 EUR 65.484 EUR
Betriebswirt - Finanzen und Investment 4.297 EUR 5.800 EUR 55.164 EUR 69.600 EUR
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7. Fazit

Bankkaufleute dienen vornehmlich als Berater. Ihnen werden aber auch andere Aufgaben zuteil, wie zum Beispiel die Abwicklung internationaler Zahlungsvorgänge und die Bearbeitung von Krediten und Finanzierungen. Alle wichtigen Informationen findest du hier noch einmal kurz zusammengefasst:

  • Geschäftsvorgänge im internationalen Zahlungsverkehr bearbeiten
  • Rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen für Kreditaufnahmen prüfen
  • Privat- und Firmenkredite bzw. Baufinanzierungen bearbeiten
  • Branchen für Bankkaufmänner und -frauen sind natürlich Banken, aber auch die Börse, Versicherungen und die Immobilienbranche
  • Das monatliche Bruttogehalt eines ausgebildeten Bankkaufmannes liegt im Schnitt bei ca. 2.900 EUR.
Quellen:

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