Ausbildung im sozialen Bereich Was spricht wirklich für eine Ausbildung im sozialen Bereich?

Soziale Berufe haben eine besonders wichtige Stellung und sind in der Gesellschaft nicht wegzudenken. Hilfsbereite Menschen, die andere gern unterstützen und beraten, werden in vielen Bereichen gebraucht. Auch einige medizinische Jobs, wie Altenpfleger beispielsweise, gehören dazu. Dieser Artikel berichtet dir von sozialen Berufen, die nicht aus dem medizinischen Bereich kommen. Zu den anderen Jobs findest du Informationen im Artikel zur Medizinbranche.
Ausbildung Soziales

Ausbildung im sozialen Bereich

1. Motivation - Warum sich eine Ausbildung im sozialen Bereich lohnt

Die sozialen Berufe ernten in der Gesellschaft oftmals Anerkennung und Dank. Viele dieser Jobs sind systemrelevant und wirklich wichtig, um den normalen Ablauf zu erhalten, wie man beispielsweise während der Coronakrise gut erkennen konnte. Kommunikative und hilfsbereite Menschen können sich in dieser Branche gut selbst verwirklichen und in ihrer Arbeit aufgehen. Anderen Menschen zu helfen gibt einem persönlich auch immer einen Mehrwert zurück. Auch wenn es Bereiche gibt, in denen deine Arbeitszeiten eher unregelmäßig sein können, ist bei der Zusammenarbeit mit Menschen kein Arbeitstag wie der andere, sodass dir so schnell nicht langweilig werden wird.

Häufig gestellte Fragen

Was gibt es für soziale Berufe?

Zu den sozialen Berufen gehören, neben den medizinisch-pflegenden Berufen, auf die wir bereits im Artikel zur Medizinbranche eingegangen sind, auch Berufe wie Erzieher/in, Sozialassistent/in oder Heilerziehungspfleger/in. In diesem Bereich steht das physische und psychische Wohl des Menschen im Vordergrund.

Welche sozialen Berufe haben Zukunft?

Im Prinzip hat jeder soziale Beruf Zukunft, da es immer Menschen geben wird, die auf Hilfestellungen, Betreuung oder Beratung angewiesen sind.

Kann man beim Jugendamt eine Ausbildung machen?

Mit einem Realschulabschluss ist es möglich eine Ausbildung im mittleren öffentlichen Dienst anzufangen, sodass du hinterher beim Jugendamt arbeiten kannst.

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2. Ausbildungsberufe im sozialen Bereich

Da wir bereits zu den medizinischen Berufen einen separaten Artikel geschrieben haben, und dort auch einige soziale Berufe erwähnt wurden, gehen wir hier nur auf nicht-medizinisch soziale Berufe ein.

  • Erzieher/in

    Erzieher arbeiten in Kindertagesstätten, Krippen, Heimen oder Beratungsstellen und betreuen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. In unserem Ausbildungsartikel zum Erzieher findest du detailliertere Infos.

    Um Erzieher/in zu werden benötigst du entweder einen Realschulabschluss mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung im sozialen oder pflegerischen Bereich oder eine (Fach-)Hochschulreife mit einem mehrmonatigen absolvierten Praktikum. Je nach Bundesland musst du verschiedene Nachweise, wie beispielsweise ein Führungszeugnis, vorlegen. Neben Deutsch sind die kreativen Fächer Kunst und Musik von Bedeutung. Kenntnisse im Bereich Pädagogik oder Hauswirtschaftslehre sind ebenfalls nützlich.

  • Sozialassistent/in

    Sozialassistenten/innen arbeiten im Pflegebereich und unterstützen und fördern Familien, Kinder oder beeinträchtigte Personen.

    Um Sozialassistent/in zu werden benötigst du einen Haupt- oder Realschulabschluss. Abhängig vom Bundesamt kann es sein, dass du weitere Unterlagen, wie ein Führungszeugnis, vorbringen musst. Die schulischen Kenntnisse, die du mitbringen solltest, gleichen denen des Erziehers.

  • Heilerziehungspfleger/in

    Heilerziehungspfleger/innen betreuen Menschen mit Behinderungen und unterstützen sie pädagogisch und pflegerisch bei der Bewältigung ihres Alltags.

    In der Regel benötigst du eine (Fach-)Hochschulreife mit mehrmonatigem Praktikum oder eine mittlere Reife und eine abgeschlossene Ausbildung oder mehrjährige einschlägige Berufserfahrung um die Lehre als Heilerziehungspfleger/in zu beginnen. Des Weiteren können auch hier zusätzliche Dokumente, wie ein Führungszeugnis, erforderlich sein.

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3. Gehälter für soziale Berufe

Die Höhe eines Gehalts hängt immer von mehreren Faktoren ab. Im sozialen Bereich gibt es oft die Möglichkeit für eine staatliche Einrichtung zu arbeiten, sodass du nach den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes (TVöD) bezahlt wirst.

Soziale Berufe - Durchschnittsbruttogehalt pro Monat und Jahr

Beruf Durchschnittliches Monatsgehalt (brutto) Durchschnittliches Jahresgehalt (brutto)
Erzieher/in 2.892 EUR (Entgeltstufe 1) 34.704 EUR
Sozialassistent/in 2.310 EUR 27.720 EUR
Heilerziehungspfleger/in 2.829 EUR (Entgeltstufe 1) 33.948 EUR

4. Ausbildung im sozialen Bereich

Die hier erwähnten Ausbildungen werden schulisch an Berufsfachschulen gelehrt und dauern regulär zwischen 2 und 4 Jahre. In dieser Zeit werden natürlich auch betriebliche Praktika absolviert, um die theoretischen Kenntnisse umzusetzen und zu festigen. Bei den medizinisch-sozialen Berufen sieht es ähnlich aus. Es gibt dort aber auch die ein oder andere duale Ausbildung. Generell sind bei Ausbildungen in dieser Branche erste Kenntnisse im Pädagogik- oder Psychologiebereich und in der Hauswirtschaftslehre von Vorteil.

Deine Bewerbung zum/zur Erzieher/in

Wir helfen dir mit Bewerbungstipps für deine Bewerbung als Erzieher/in. Wie du dein Ausbildungsanschreiben verfasst und worauf du beim Vorstellungsgespräch deiner Ausbildung achten solltest, zeigt dir Jobs-regional.

5. Fazit

Wer in einem sozialen Beruf arbeiten möchte, sollte sich für die Zusammenarbeit mit Menschen begeistern und Freude daran haben, sie zu unterstützen, zu beraten und vielleicht auch wachsen zu sehen. Auch wenn die schulischen Ausbildungen in der Regel nicht vergütet werden, ist es der richtige Job, wenn du deine Erfüllung darin findest.

  • Die Ausbildungen sind überwiegend schulisch und werden in der Regel nicht vergütet.
  • Der Fokus liegt auf dem menschlichen Wohl.
  • Abwechslungsreicher Arbeitsalltag in einem systemrelevanten Beruf.
  • Es gibt verschiedene Bereiche oder Altersgruppen, in/mit denen du arbeiten kannst.
  • Je nach Beruf und Arbeitsplatz, können deine Arbeitszeiten auch am Wochenende und im Schichtdienst stattfinden.
Quellen:

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