Hauswirtschaftsbranche im Überblick Was spricht wirklich für eine Ausbildung in der Hauswirtschaft?

Die Arbeit eines Hauswirtschafters beinhaltet vor allem die Versorgung und Pflege von Bewohnern, Kunden oder Gästen in verschiedenen Einrichtungen. Außerdem gehören auch ein paar organisatorische Aufgaben, wie das Planen von Arbeitsabläufen oder Speisenangeboten, und die Umsetzung der Hygienemaßnahmen dazu. Wenn du darin aufgehst, dich um andere Menschen zu sorgen und sie zu unterstützen ist ein Beruf als Hauswirtschafter genau das Richtige. In diesem Artikel findest du weitere Informationen zu verschiedenen Branchen und einige Eckdaten zu dem Beruf eines Hauswirtschafters.

Ausbildung Hauswirtschaft

Warum die Hauswirtschaft eine Ausbildung wert ist!

Häufig gestellte Fragen

Wie viel verdient man als Hauswirtschafter/in in der Ausbildung?

Je nach Bereich fällt die Vergütung unterschiedlich aus. In der privaten Hauswirtschaft bewegt sie sich zwischen mindestens 660 EUR im ersten und höchstens 910 EUR im dritten Lehrjahr. In Land- und Forstwirtschaft verdienen Azubis mindestens 580 EUR im ersten Jahr und höchstens 875 EUR im dritten. Als Auszubildender im öffentlichen Dienst wirst du nach Tarifvertrag bezahlt und erhältst im ersten Lehrjahr 1.018 EUR und im letzten 1.114 EUR.

Was lernt man in der Ausbildung zur Hauswirtschafterin?

In der Ausbildung beschäftigst du dich mit der Speisezubereitung, der Reinigung und Pflege von Räumlichkeiten und mit organisatorischen Aufgaben wie der Planung und Durchführung von Einkäufen oder der Kostenrechnung. Außerdem erlernst du Personen bei alltäglichen Aufgaben und Aktivitäten zu unterstützen.

Was ist die Aufgabe einer Hauswirtschafterin?

Als ausgelernte/r Hauswirtschafter/in versorgst und betreust du Menschen in Wohnheimen, Gäste und Kunden in Groß- und Privathaushalten, indem du für sie kochst, putzt oder sie in anderen alltäglichen Aufgaben unterstützt. In dem Zusammenhang übernimmst du auch Pflegearbeiten und achtest auf die Hygiene. In unserem Text über die Ausbildung von Hauswirtschaftern erfährst du näheres.

Wie werde ich Hauswirtschafter/in?

Um Hauswirtschafter/in zu werden ist dir kein Bildungsabschluss vorgeschrieben. Die meisten Lehrlinge werden aber mit einem Hauptschulabschluss eingestellt. Kenntnisse in Deutsch und Mathematik sind vorteilhaft, ebenso wie erste Grundlagen in Hauswirtschaftslehre. Bevor du deine Ausbildung beginnst, musst du dir eine Hygienebelehrung beim Gesundheitsamt bescheinigen lassen.

1. Motivation - Deshalb solltest du in der Hauswirtschaft arbeiten

Als gelernter Hauswirtschafter findest du in verschiedenen Branchen Anstellung und kannst dich somit für den für dich interessantesten Bereich entscheiden. Selbst innerhalb der Bereiche hast du teilweise noch die Möglichkeit dich weiter zu spezialisieren, zum Beispiel auf eine bestimmte Altersgruppe. Pflege wird nie aus der Mode kommen und aktuell wird in dem Bereich auch stark nach Personal gesucht. Von all dem abgesehen, lernst du in der Ausbildung zum Hauswirtschafter viele Dinge, die dir auch im Alltag nützlich sind.

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2. Branchen für Hauswirtschafter

Hauswirtschafter ist ein Beruf, mit dem du in unterschiedlichen Bereichen arbeiten kannst. So kannst du dich mit einer Ausbildung in verschiedenen Branchen umsehen und dich für die entscheiden, die am besten zu deinen Stärken passt.

  • Sozialwesen: Sowohl in jeglicher Art von Wohnheimen/ -gruppen (z.B. Pflegeheimen oder Altenheimen) als auch bei ambulanten Sozialdiensten können Hauswirtschafter Anstellung finden
  • Gesundheitswesen: Im Bereich des Gesundheitswesens können Hauswirtschafter in Krankenhäusern und Vorsorge- und Rehabilitationszentren arbeiten.
  • Hotellerie und Gastronomie: In diesem Bereich arbeiten Hauswirtschafter in allen vorstellbaren Betrieben. Egal ob Jugendherberge, Sterne-Hotel, Catering oder Imbissstuben - sie sind überall zu finden.
  • Kindertagesstätten, -betreuung: Auch in Kitas, Krippen oder anderen Tagesbetreuungen für Kinder gibt es Jobs für Hauswirtschafter.
  • Landwirtschaft: In der Landwirtschaft arbeiten sie in Betrieben mit Spezialisierungen, zum Beispiel auf Landtourismus oder Erlebnisangebote.
  • Privathaushalte: Wie es der Titel bereits sagt, arbeitet der Hauswirtschafter in diesem Fall im Haushalt von Privatpersonen und kümmert sich um die verschiedensten hauswirtschaftlichen Aufgaben.

3. Gehälter von Hauswirtschaftern

Ein Gehalt gestaltet sich immer unter Berücksichtigung mehrerer Faktoren. Dabei spielen beispielsweise die Branche, die Größe des Betriebs oder auch das Bundesland eine Rolle. Somit ergeben sich für Hauswirtschafter auch unterschiedliche Gehaltsspannen für die Branchen. Wenn du eine Anstellung im öffentlichen Dienst hast, wirst du nach Tarifvertrag bezahlt. In diesem Fall liegt dein Gehalt eher etwas höher.

Gehälter für Hauswirtschafter

Hauswirtschaftliche Branchen Durchschnittsgehalt pro Monat (brutto)
Sozial- und Gesundheitswesen 1.800 EUR - 2.300 EUR
Hotel- und Gastronomiegewerbe 1.800 EUR - 2.500 EUR
Kinderbetreuung 1.500 EUR - 1.800 EUR

4. Ausbildung im Bereich Hauswirtschaft

Die Ausbildung zum Hauswirtschafter absolvierst du dual. Du besuchst also neben der praktischen Ausbildung im Betrieb auch regelmäßig eine Berufsschule und vertiefst dort dein theoretisches Wissen. Staatlich ist keine bestimmte Vorbildung nötig, um die Lehre in diesem Bereich zu beginnen. Es werden jedoch überwiegend Auszubildende mit Haupt- oder Realschulabschluss eingestellt. Generell solltest du Freude am Umgang mit Menschen haben und dich für Gesundheit und Ernährung interessieren. Nähere Informationen findest du in unserem Artikel über die Ausbildung zum Hauswirtschafter im Ausbildungsguide.

5. Fazit

Mit dem Beruf als Hauswirtschafter kannst du verschiedene deiner Qualitäten ausleben, zum Beispiel deine Gastfreundlichkeit, eine soziale Ader oder auch die Arbeit mit Kindern. Und sollte dir in einem Bereich mal langweilig werden, hast du immer noch die Chance in einen anderen zu wechseln.

  • Eine duale Ausbildung im hauswirtschaftlichen Bereich dauert 3 Jahre.
  • Es gibt verschiedene Branchen, in denen du arbeiten kannst.
  • Die Gehälter fallen leider eher niedrig aus.
  • Die Arbeitszeiten können, je nach Branche, unregelmäßig sein und auch am Wochenende stattfinden.
Quellen:

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